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Erfolgreich Ausbildung beendet

  • Vorstandsvorsitzender des bbw
  • verabschiedet die Schülerinnen und
  • Schüler der Abschlussklassen
  • Heilerziehungspflege und
  • Pflegeassistenz

Berufe mit Zukunft

Juli 2014

 

24 Schülerinnen und Schüler der dreijährigen Fachschule Heilerziehungspflege und 19 Schülerinnen und Schüler der zweijährigen Berufsfachschule Pflegeassistenz des Berufsbildungswerkes Osnabrücker Land (BBW) beendeten jetzt erfolgreich ihre Ausbildungen und erhielten die staatlichen Anerkennungen. Die Schulleiterin Jutta Schlochtermeyer wünschte auf der Abschlussfeier in der prall gefüllten Aula im Haus des Lernens allen frisch gebackenen Absolventen ein hohes Maß an Flexibilität und Mut, sich auf den beruflichen Alltag einzulassen, Erfahrungen zu sammeln und die Handlungskompetenzen weiter auszubilden. Auch müssen überall vielfältige Wege gesucht werden, um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu unterstützen.
„Es ist nicht die Frage, ob Inklusion umgesetzt wird, sondern nur – wann und wie“, so Jutta Schlochtermeyer. „Auf alle Einrichtungen und Dienste werden grundlegende Veränderungen in ihrer Arbeit zukommen“. Dazu zähle auch die vom Gesetzgeber projektierte Zusammenlegung der Ausbildungen Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpflege zu einer generalistischen Ausbildung, so Jutta Schlochtermeyer.

Die Fachleiterin der Berufsfachschule Pflegeassistenz Gundula Exner skizzierte den erfolgreichen gemeinsamen Ausbildungsweg Ihrer Abschlussklasse. Die Tür zur Berufswelt stehe nun allen weit offen.
Weil im Allgemeinen im öffentlichen Bewusstsein das Gute im Verhältnis zum Schlechten eine so untergeordnete Rolle zu spielen scheine, lautete Ihre Botschaft: „Es sind die unzähligen guten Momente im Alltag, die sich lohnen zu besinnen“. Und Gundula Exner weiter „Es gibt so viel Gutes, was jeden Tag um mich, um uns herum passiert, wofür Menschen sich engagieren, sich anstrengen, sich tagtäglich einbringen“. Das Gute sei es, das die Menschen miteinander verbinde.

Georg Schirmbeck, der 1. Vorsitzende des Berufsbildungswerkes Osnabrücker Land, skizzierte in seinem Grusswort die Bedeutung der Subsidiarität als tragendes gesellschaftliches Ordnungsprinzip auch in der schulischen Vielfalt. Das Berufsbildungswerk Osnabrücker Land habe in seiner inzwischen 25jährigen Wirkungszeit bewiesen, dass ein freier Schulträger die Ausbildungslandschaft im Osnabrücker Raum wesentlich bereichere und seit Beginn an für die hiesigen Einrichtungen in der Alten- und Heilerziehungspflege die dringend benötigen Fachkräfte kompetent und professionell qualifiziere. Er dankte den inzwischen über 180 Kooperationspartnern für die verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ein Dank gehe auch an die Frauen und Männer, die vor 25 Jahren engagiert die Initiative zur Gründung eines Schulträgers in freier Trägerschaft ergriffen hätten und zu dem entwickelt haben, was er heute sei, so Georg Schirmbeck.