Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung soll die Kompetenzen vermitteln, die zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Pflege einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen erforderlich sind. Dies umfasst insbesondere:

  • die sach- und fachkundige, den allgemein anerkannten pflegewissenschaftlichen, insbesondere den medizinisch-pflegerischen Erkenntnissen entsprechende, umfassende und geplante Pflege,
  • die Mitwirkung bei der Behandlung kranker alter Menschen einschließlich der Ausführung ärztlicher Verordnungen,
  • die Erhaltung und Wiederherstellung individueller Fähigkeiten im Rahmen geriatrischer und gerontopsychiatrischer Rehabilitationskonzepte,
  • die Mitwirkung an qualitätssichernden Maßnahmen in der Pflege, der Betreuung und der Behandlung,
  • die Gesundheitsvorsorge einschließlich der Ernährungsberatung,
  • die umfassende Begleitung Sterbender,
  • die Anleitung, Beratung und Unterstützung von Pflegekräften, die nicht Pflegefachkräfte sind,
  • die Betreuung und Beratung in persönlichen und sozialen Angelegenheiten,
  • die Hilfe zur Erhaltung und Aktivierung der eigenständigen Lebensführung einschließlich der Förderung sozialer Kontakte,
  • die Anregung und Begleitung von Familien- und Nachbarschaftshilfe und die Beratung pflegender Angehöriger.
Darüber hinaus soll die Ausbildung dazu befähigen, mit anderen in der Altenpflege tätigen Personen zusammenzuarbieten und diejenigen Verwaltungsarbeiten zu erledigen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Aufgaben in der Altenpflege stehen.

Lernfelder

In der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung sind für den theoretischen Unterricht in der Altenpflege vier Lernbereiche formuliert. In diesen Bereichen werden vierzehn Lernfelder aufgeführt, die sich aus den komplexen Aufgaben und Problemstellungen der Altenpflege ergeben. Die Lernfelder sind auf die Entwicklung der Kompetenzen udn Fertigkeiten ausgerichtet, die zu einer verantwortlichen Berufsausübung notwendig sind.